Virtuelles Kraftwerk
Erneuerbare Energien sollen in Zukunft immer stärker zu einer Alternative zur Energieerzeugung im Großkraftwerk werden. Dazu sind wichtige strukturelle Änderungen, hin zu dezentralen Energieversorgungs-Infrastrukturen notwendig. Energie sollte „erzeugt“ werden, dort wo und genau dann, wenn sie gebraucht wird. Dies ist ein gravierender Paradigmen-Wechsel gegenüber der heutigen Energieversorgung durch Großkraftwerke. Die Mainova AG und andere stadtnahe Unternehmen sind Wegbereiter dieser neuen Ansätze.Dezentrale Energieversorgung ermöglicht die Nutzung der unterschiedlichen Erneuerbaren Energien. Die schwankende Energieerzeugung der Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne wird z. B. durch hocheffiziente Kraft-Wärmekopplung (KWK, auch BHKW) ausgeglichen.
Die dezentralen Energieerzeuger werden vernetzt und durch intelligente Steuerung optimiert „gefahren“. Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit können KWK-Anlagen, dann „angefahren“ werden, wenn der Strombedarf hoch bzw. der Preis für den eingespeisten Strom vergleichsweise hoch ist.
Der Begriff „Virtuelles Kraftwerk“ bezeichnet ein Netzwerk aus dezentralen Energieerzeugern, das wie ein großes Kraftwerk gesteuert werden kann. So ist es möglich, dass ein „Virtuelles Kraftwerk“ konventionelle Großkraftwerke mit Energieverlusten bis zu 60 Prozent (Kondensationskraftwerke / Atomkraftwerke, etc.) ersetzen kann.
Die ABGnova leitet einen Feldversuch zur Einführung eines Virtuellen Kraftwerks in Frankfurt. Gezielt sollen dabei KWK-Anlagen mit vergleichsweise kleinen Leistungen zum Einsatz kommen. Das Projekt ist auf Anregung der ABG FH und Mainova AG entstanden.
Für nähere Informationen steht Ihnen Herr Utesch gerne zur Verfügung.
Download:
ASUE/ABGnova Broschüre: "Virtuelle Kraftwerke"


